Stagehands oder Rigging: Wer macht was auf Ihrer Bühne?
Stagehands und Rigger arbeiten auf derselben Bühne, haben aber unterschiedliche Aufgaben. Stagehands tragen, schieben, bauen auf und ab und gehen den Technikern zur Hand. Rigger hängen Lasten über Köpfe: Traversen, Lautsprecher und Licht an Kettenzügen. Dafür brauchen sie eine nachgewiesene Sachkunde, einen Riggingplan und eine statische Betrachtung. Wenn Sie ein Vereinsfest, ein Stadtfest oder ein Konzert planen, müssen Sie also nicht zwischen beiden wählen. Sie müssen wissen, welche Arbeit zu welcher Qualifikation gehört. In diesem Beitrag ordnen wir beide Rollen sauber ein, zeigen die typischen Aufgaben von Stagehands und erklären, wovon die sichere Belastung des Bühnenbereichs abhängt.
Kurz gesagt
- Stagehands sind Bühnen- und Aufbauhelfer. Sie arbeiten immer unter Anleitung von Crewleitern oder ausgebildeten Technikern.
- Rigging ist das fachgerechte Anschlagen, Halten und Bewegen von Lasten. Das ist Arbeit für qualifizierte Rigger, nicht für Hilfskräfte.
- Die Sachkunde im Veranstaltungsrigging ist in drei Stufen gegliedert, Level 1 bis Level 3. Nach ihnen richtet sich, wer welches Rigg verantworten darf.
- Wie viel eine Bühne oder ein Tragwerk aushält, legen Riggingplan und Statik fest, nicht das Bauchgefühl. Komplexe Lastfälle gehören in die Hand von Ingenieuren.
- Für die meisten Veranstaltungen brauchen Sie beides: Rigger für die Lasten über Kopf, Stagehands für alles, was getragen, montiert und umgebaut wird.
Inhaltsverzeichnis
- Zwei Rollen, eine Crew
- Typische Aufgaben von Stagehands im Ablauf
- Was beim Rigging dazugehört
- Stagehand und Rigger im direkten Vergleich
- Wie viel darf der Bühnenbereich tragen?
- Arbeiten in der Höhe: wer darf hinauf?
- So entscheiden Sie, welches Personal Sie brauchen
- Unsere Sicht aus der Praxis
- Stagehands für Ihre Veranstaltung
- Häufige Fragen
- Quellen
Zwei Rollen, eine Crew
Die Frage „Stagehands oder Rigging?“ klingt nach einer Entweder-oder-Entscheidung. In der Praxis stehen beide Begriffe für Aufgaben, die ineinandergreifen. Der Unterschied liegt in der Verantwortung.
Was ein Stagehand ist
Das Wörterbuch übersetzt den englischen Begriff schlicht mit Bühnenarbeiter oder Bühnenarbeiterin, also eine Person, die bei Bühnenbildern und Ähnlichem hilft. Im Veranstaltungsalltag in Deutschland hört man auch „Aufbauhelfer“ oder „Bühnenhelfer“, im Theater meist „Bühnenarbeiter“. Anders als Roadies reisen Stagehands in der Regel nicht mit einer Band auf Tour. Sie werden für ein bestimmtes Konzert, ein Festival, eine Messe oder ein Fest gebucht.
Ein anerkannter Ausbildungsberuf ist Stagehand nicht. Das ist auch nicht nötig, denn Stagehands tragen für die technische Ausführung keine Verantwortung. Sie arbeiten den Fachkräften zu: dem Bühnenmeister, der Fachkraft für Veranstaltungstechnik, dem Licht- oder Tontechniker oder dem Crewchef. Gute Stagehands erkennt man daran, dass sie zuhören, mitdenken, sauber arbeiten und sich an Ansagen halten.
Was Rigging auf Deutsch bedeutet
Der Begriff kommt aus der Seefahrt. Übersetzt heißt „Rigging“ Auftakeln, Takelung oder Takelage. In der Veranstaltungstechnik gibt es dafür kein eigenes deutsches Wort. Die Branche hat den Begriff aber klar umrissen: Rigging meint das Montieren und Benutzen veranstaltungsspezifischer Lastaufnahmeeinrichtungen, also das Anschlagen, Halten und Bewegen von Lasten unter technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen, einschließlich persönlicher Schutzausrüstung.
Drei Begriffe werden oft verwechselt. Das Rigg ist die fertige Konstruktion, also die Traversen, Züge und Anschlagmittel, die am Ende hängen. Rigging ist die Tätigkeit. Der Rigger ist die Person, die diese Tätigkeit fachkundig ausführt. Mit einem „Rigging-System“ ist meist das ganze Zusammenspiel gemeint: Anschlagpunkte am Tragwerk, Kettenzüge, Steuerung, Traversen und Sicherungen.
Typische Aufgaben von Stagehands im Ablauf
Was Stagehands konkret tun, hängt von der Produktion, der Aufbauphase und dem technischen Konzept ab. Die Aufgaben lassen sich aber gut nach dem Ablauf eines Veranstaltungstages ordnen.
- Load-in: Entladen und Verteilen. Lkw entladen, Cases, Podeste, Lautsprecher und Kabelkisten an die richtige Stelle bringen. Hier zählen Kraft, Tempo und Ordnung. Wer beim Entladen sortiert, spart beim Aufbau eine Stunde.
- Aufbau nach Vorgabe. Bühnenelemente und Podeste stellen, Traversenteile zusammenschrauben, solange sie am Boden liegen, Scheinwerfer an Traversen montieren, Kabel verlegen und abkleben. Dazu kommen Bestuhlung, Absperrgitter und Backdrops. Was montiert wird und wo, bestimmt immer der zuständige Techniker.
- Zuarbeit beim Rigging. Wenn ein Rigg hochgezogen wird, helfen Stagehands am Boden: Traversen anreichen, Kabel nachführen, Bereiche freihalten. Anschlagen, Sichern und das Fahren der Züge gehören nicht dazu.
- Show und Changeover. Bei Umbauten zwischen zwei Acts müssen Backline, Podeste und Monitore in wenigen Minuten weg und neu stehen. Stagehands mit Bühnenerfahrung sind hier Gold wert, weil jeder Handgriff sitzt und niemand im Dunkeln über Kabel stolpert.
- Backstage-Logistik. Wege freihalten, Material bereitstellen, Leergut und Verpackung wegräumen, Bereiche sauber halten.
- Abbau und Load-out. Alles in umgekehrter Reihenfolge: abbauen, sortieren, verpacken, verladen. Nach einem langen Festivaltag ist das die anstrengendste Phase. Ein frisches Team ist hier oft sinnvoller, als die Aufbaucrew noch einmal einzusetzen.
Was beim Rigging dazugehört
Rigging beginnt lange vor dem ersten Kettenzug, nämlich am Schreibtisch. Die VBG nennt als Bestandteile der Ausführungsplanung einen Riggingplan, die statische Betrachtung und die Festlegung von Material und Arbeitsmitteln. Der Riggingplan ist eine technische Zeichnung. Sie zeigt alle Einbauten, die Anschlagpunkte am Tragwerk und die Lasten, die eingebracht werden.
Rigging-Material
Zum Rigging-Material gehören alle Arbeitsmittel, mit denen Lasten angeschlagen, gehoben und gesichert werden: Traversen, Kettenzüge, Schäkel, Rundschlingen, Stahlseile und Sicherungselemente. Die Unfallversicherung zählt bei den maschinentechnischen Arbeitsmitteln unter anderem Elektrokettenzüge, Punktzüge, Prospektzüge und Kamerakrane auf. Für Trag- und Anschlagmittel gilt laut derselben Regel: Sie müssen formbeständig sein, bekannte Festigkeitswerte haben und Schäden bei einer Sichtprüfung erkennen lassen. Außerdem müssen sie regelmäßig geprüft werden, und die Nachweise gehören zur Dokumentation am Einsatzort.
Qualifikation in drei Stufen
Die Interessengemeinschaft Veranstaltungswirtschaft (IGVW) hat die Sachkunde für Veranstaltungsrigging in drei Stufen geordnet: Level 1, Level 2 und Level 3. Welche Stufe nötig ist, richtet sich nach der Komplexität des Projekts. Ein einzelner Punktzug in einer Halle ist etwas anderes als ein Rigg mit Dutzenden Motoren unter einem Hallendach. Erfahrung allein reicht nicht. Entscheidend ist, ob jemand die geltenden Sicherheitsregeln kennt und anwendet.
In Stellenausschreibungen der Branche sieht man die Trennung deutlich. Von Veranstaltungstechnikern mit Schwerpunkt Rigging wird erwartet, dass sie Traversen, Kettenzugmotoren und Motorsteuerungen selbstständig einrichten und in Betrieb nehmen, Stagehands anleiten und mindestens die Sachkunde Level 1 mitbringen. Der Rigger führt also, der Stagehand arbeitet zu.
Dokumentation vor Ort
Am Einsatzort muss mehr liegen als der Plan. Nach dem IGVW-Standard gehören zur Dokumentation die Gefährdungsbeurteilung, behördliche Genehmigungen, Prüfnachweise der Arbeitsmittel und Unterweisungsnachweise der Rigger. Wenn Sie als Veranstalter ein Rigg beauftragen, dürfen Sie diese Unterlagen sehen wollen.
Stagehand und Rigger im direkten Vergleich
| Kriterium | Stagehand | Rigger |
|---|---|---|
| Kernaufgabe | Tragen, Aufbauen, Umbauen, Abbauen | Lasten anschlagen, heben, halten, sichern |
| Verantwortung | Arbeitet unter Anleitung, trägt keine technische Verantwortung | Verantwortet das Rigg im Rahmen seiner Sachkunde |
| Qualifikation | Kein Ausbildungsberuf, Einweisung und Erfahrung | Sachkunde Veranstaltungsrigging, Level 1 bis 3 |
| Arbeitsbereich | Boden, Bühne, Backstage, Ladezone | Tragwerk, Traversen, Kettenzüge, Höhe |
| Planungsgrundlage | Ablaufplan, Ansagen der Crewleitung | Riggingplan, Statik, Gefährdungsbeurteilung |
| Typischer Einsatz | Jede Veranstaltung mit Aufbau | Sobald Lasten über Personen hängen |
Wie viel darf der Bühnenbereich tragen?
Die Frage nach der Auslastung des Bühnenbereichs stellt sich an zwei Stellen: auf der Bühnenfläche selbst und darüber, am Tragwerk. Für beides gilt derselbe Grundsatz aus der Unfallverhütungsvorschrift. Flächen und Aufbauten müssen so bemessen, aufgestellt, ausgesteift, eingehängt und verankert sein, dass sie die statischen und dynamischen Lasten der vorgesehenen Nutzung aufnehmen und ableiten können.
Was bedeutet das praktisch?
- Statische Lasten sind alles, was ruht: Backline, Podeste, Lautsprecher-Stacks, Dekoration, Traversen mit Scheinwerfern.
- Dynamische Lasten entstehen durch Bewegung: eine Band, die springt, ein Chor, der auf Podesten steht, ein Kettenzug, der anfährt oder abbremst, Wind auf Open-Air-Bühnen.
- Die vorgesehene Verwendung ist der entscheidende Punkt. Ein Podest, das für ein Rednerpult aufgebaut wurde, ist nicht automatisch für eine Tanzgruppe geeignet.
Über der Bühne gilt: Jeder Anschlagpunkt am Hallendach hat eine zulässige Last, die der Betreiber der Halle oder ein Statiker kennt. Der Riggingplan verteilt die Lasten auf diese Punkte. Bei einfachen Aufbauten lässt sich das rechnerisch klar zeigen. Bei statisch unbestimmten Systemen, etwa wenn eine Traverse an mehr als zwei Punkten hängt, ist die Lastverteilung nicht mehr trivial. Solche Systeme dürfen laut IGVW nur erfahrene, qualifizierte Ingenieure oder vergleichbar qualifizierte Personen bewerten. Für maschinentechnische Einrichtungen verweist die DGUV Regel 115-002 auf die Anforderungen der DIN EN 17206, damit es weder zu unbeabsichtigten Bewegungen noch zu Lastabstürzen kommt.
Für Sie als Veranstalter heißt das: Fragen Sie Ihren Technikdienstleister oder den Hallenbetreiber nach den zulässigen Lasten für Bühne und Anschlagpunkte, bevor Sie zusätzliche Aufbauten planen. Eine weitere LED-Wand oder ein Banner, das „schnell noch“ an die Traverse soll, verändert die Rechnung. Diese Entscheidung trifft der verantwortliche Rigger, nicht die Crew am Boden.
Arbeiten in der Höhe: wer darf hinauf?
Der gefährlichste Teil des Riggings ist nicht die Last, sondern der Weg nach oben. Die VBG verlangt, bei Arbeiten in der Höhe das STOP-Prinzip anzuwenden: Substitution vor technischen, organisatorischen und persönlichen Maßnahmen. Konkret heißt das: Wenn sich ein Rigg am Boden vormontieren und dann hochfahren lässt, ist das besser, als in die Konstruktion zu klettern. Wenn eine Hubarbeitsbühne den Zugang ermöglicht, geht sie der persönlichen Schutzausrüstung gegen Absturz vor.
Wo trotzdem in der Höhe gearbeitet wird, muss jemand retten können. Die DGUV fordert für Veranstaltungsrigging ein Rettungskonzept sowie qualifiziertes Personal und Rettungsgerät am Einsatzort. Ein Rigger, der im Gurt hängt, kann nicht warten, bis die Feuerwehr eintrifft. Wie Sie Notfälle auf Ihrer Veranstaltung insgesamt vorbereiten, zeigen wir in unserem Beitrag zum Notfallmanagement für Events.
Stagehands klettern nicht in Traversen und sichern keine Lasten in der Höhe. Wenn auf Ihrer Veranstaltung jemand ohne Sachkunde „mal eben“ einen Scheinwerfer oben nachjustieren soll, ist das der Moment, die Arbeit zu stoppen und den verantwortlichen Rigger oder die Fachkraft für Veranstaltungstechnik zu holen.
So entscheiden Sie, welches Personal Sie brauchen
Die meisten Veranstalter brauchen nicht „Stagehands oder Rigging“, sondern eine passende Mischung. Diese Fragen helfen bei der Planung:
- Hängt etwas über Personen? Sobald Licht, Ton, Banner oder Leinwände über Publikum oder Bühne hängen, brauchen Sie einen qualifizierten Rigger. Meist stellt ihn die Technikfirma oder die Versammlungsstätte.
- Wie viel Material kommt an? Ein Sattelzug mit Bühnenmaterial braucht eine andere Mannschaft als ein Transporter mit einer Kleinanlage. Die Zahl der Stagehands richtet sich nach Materialmenge, Wegen und Zeitfenster.
- Gibt es Umbauten während der Show? Bei mehreren Acts oder Programmpunkten planen Sie eine eigene Showcrew ein, die während der Veranstaltung bereitsteht.
- Wie lang ist der Tag? Aufbau, Show und Abbau summieren sich schnell auf mehr als zwölf Stunden. Planen Sie getrennte Schichten statt eines Teams, das am Ende übermüdet abbaut.
- Wer führt die Crew? Stagehands brauchen eine klare Ansage. Klären Sie vorab, wer vor Ort anleitet: der Bühnenmeister, die Technikfirma oder ein Crewchef.
Zwei Beispiele aus dem Alltag: Beim Sommerfest eines Vereins mit kleiner Bühne und Bodenstativen für das Licht reichen oft einige Stagehands für Auf- und Abbau, Bestuhlung und Absperrungen. Für ein Open-Air-Konzert mit Bühnendach, geflogener PA und Lichttraversen braucht es zusätzlich einen qualifizierten Rigger mit Riggingplan, eine statische Betrachtung des Dachs und eine Showcrew für die Umbauten. Welche weiteren Punkte Sie dabei nicht vergessen sollten, etwa beim Brandschutz, finden Sie in unserer Veranstaltungssicherheit Checkliste. Klären Sie außerdem, ob Ihr Versicherungsschutz für die Veranstaltung die Arbeit von Fremdpersonal auf der Bühne abdeckt.
Unsere Sicht aus der Praxis
Wir erleben bei Vereinen und Veranstaltern in Augsburg und Umgebung immer wieder dasselbe Muster: Die Technik ist gebucht, die Security steht, aber für Auf- und Abbau soll „jemand aus dem Verein“ mit anpacken. Das kann funktionieren, wenn Ehrenamtliche gut eingeteilt und angeleitet sind. Ehrenamtliches Engagement schätzen wir ausdrücklich, und für Vereine bieten wir spezielle Konditionen an. Schwierig wird es, wenn die Rollen unklar bleiben und plötzlich Helfer an Traversen stehen, die dort nichts zu suchen haben.
Unser Rat ist deshalb einfach: Trennen Sie im Plan sauber, wer Lasten hängt und wer trägt und baut. Die Rigger kommen vom Technikdienstleister, mit Sachkunde und Riggingplan. Die Stagehands kommen mit festen Schichtzeiten und einem klaren Ansprechpartner. Weil wir neben Stagehands auch Sicherheitspersonal, Sanitätsdienst und Reinigungskräfte stellen, planen wir Personal und Einsatzkoordination aus einem Guss. So weiß am Veranstaltungstag jeder, wo er steht und wem er Bescheid gibt.
— Frank
Stagehands für Ihre Veranstaltung
Wenn Sie für Ihr Fest, Ihr Konzert oder Ihre Messe zuverlässige Hände für Auf- und Abbau, Umbauten und Backstage-Logistik suchen, stellen wir Ihnen Stagehands, die sich in die Abläufe Ihrer Techniker einfügen. Auf Wunsch kombinieren wir das mit Sicherheitsdienst, Sanitätsdienst, Reinigungsdienst und Hostessen, sodass Sie einen Ansprechpartner für das gesamte Personal haben.
Alle Personaldienste finden Sie auf unserer Seite zu Stagehands und Eventpersonal. Wenn Sie die komplette Organisation abgeben möchten, von der Personalplanung bis zur Bereitstellung des Equipments, sprechen Sie uns zur Eventbetreuung an.
Häufige Fragen
Dürfen Stagehands beim Rigging helfen?
Ja, aber nur zuarbeitend und am Boden. Sie dürfen Material anreichen, Kabel nachführen und Bereiche freihalten. Anschlagen, Sichern, das Fahren von Kettenzügen und Arbeiten in der Höhe gehören in die Hand qualifizierter Rigger.
Was ist der Unterschied zwischen Stagehand und Roadie?
Ein Roadie reist mit einer Band oder Produktion auf Tour und betreut deren Equipment. Ein Stagehand wird vor Ort für eine bestimmte Veranstaltung gebucht und unterstützt dort Auf- und Abbau sowie Umbauten.
Wer ist für die Belastbarkeit der Bühne verantwortlich?
Die Bühne und ihre Aufbauten müssen für die vorgesehene Nutzung ausgelegt sein. Für Lasten über der Bühne stehen der Riggingplan und die statische Betrachtung, die der Technikdienstleister erstellt. Komplexe Lastsysteme bewerten Ingenieure. Als Veranstalter sollten Sie vorab klären, wer diese Verantwortung übernimmt, und sich die Unterlagen zeigen lassen.
Wie viele Stagehands brauche ich?
Das hängt von der Materialmenge, den Wegen zwischen Ladezone und Bühne, dem Zeitfenster und der Zahl der Umbauten ab. Die Technikfirma kann meist sagen, wie viele Hände sie für Load-in und Load-out braucht. Auf dieser Basis planen wir die Schichten.
Quellen
- Cambridge Dictionary: Stagehand auf Deutsch
- PONS: Rigging, Englisch-Deutsch
- IGVW SQO2: Veranstaltungsrigging, Organisation und Arbeitsverfahren
- IGVW SQQ2: Sachkunde für Veranstaltungsrigging
- VBG: Regel 1 THINK, sicheres Arbeiten am Rigg
- DGUV Vorschrift 18: Veranstaltungs- und Produktionsstätten
- DGUV Regel 115-002: Veranstaltungs- und Produktionsstätten
- DGUV Information 215-310: Sicherheit bei Veranstaltungen und Produktionen



